F5+ Savannah

F5+ Savannah
Foto: Camilla Hesby Johnsen Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz

Rasseportrait der F5+ Savannah

Verbreitung
Bindung zum Mensch
Größe
Gesundheit
Intelligenz
Ausdauer
Pflegeaufwand
Verträglichkeit
Wohnungseignung
Kurzinfo
F5+ Savannah Entstehungsort / Zeit
USA / 1980
Stammeltern
Serval
Siam
Rassetyp
Zuchtrasse
Felllänge / Struktur
Kurzhaar / dicht
Größe
klein - mittelgroß
Gewicht
4,5 bis 6,5 kg
3,5 bis 4,5 kg

Savannahs ab der 5. Generation - Hauskatzen mit wilden Vorzügen

Savannah-Katzen ab der 5. Filialgeneration (F5) tragen das stolze Erbe der wilden F1 - F4 Savannah-Katzen in sich. Im Gegensatz zu ihren Vorfahren gelten sie als domestiziert und fallen nicht mehr unter das Artenschutzgesetz. Auch die Einordnung zu den Hybridkatzen (Kreuzung aus Wild- und Hauskatze) entfällt ab der 5. Filialgeneration.

Ursprung

Diese Savannahs tragen „nur noch“ einem geringen Prozentsatz wilder Gene in sich. Wohingegen die erste Generation der Savannah-Katzen zur Hälfte mit einer afrikanischen Wildkatze, dem Serval, verwandt ist. Mit jeder weiteren Verpaarung wird der Wildblutanteil reduziert, bis schließlich eine handzahme F5 Savannah aus dieser Erblinie hervorgeht.

Aussehen

Die Gene der afrikanischen Wildkatze sind bis in diese Generationen erhalten geblieben. Auffällig sind noch immer die dunklen „Wildtupfen“, die sich auf dem hellen Fell hervorheben. Der athletische Körper einer F5 Savannah, mit den langen Beinen, ist - noch immer - hervorragend für schnelle Sprints und kraftvolles Klettern geeignet. Jedoch ist sie mit der Größe einer durchschnittlichen Hauskatze und einem maximalem Gewicht von 7 kg, deutlich kleiner und leichter als ihre mondänen Vorgänger.

Wesen

Auch im Wesen hat sich einiges im Vergleich zu ihren Eltern und Großeltern geändert. Natürlich sind die wilden Wurzeln noch immer zu spüren, dennoch gelten sie als sozialisierte Katzen, die sich auch mit Kleinkindern oder mit einer Wohnungshaltung arrangieren.

Als Einzeltier sollte diese Rassekatze nicht gehalten werden. Gerne, zeigt sie ihre temperamentvolle Art, im Spiel mit einem Artgenossen. Welcher Rasse ihr Spielgefährte angehört, spielt dabei keine Rolle.

Gesundheit

Die Savannah ist eine immunstarke Rassekatze. Genetisch bedingte Erkrankungen sind bisher nicht bekannt. Um die Vitalität Ihrer Katzen zu fördern, füttern viele Züchter mit rohem Fleisch. Diese biologisch artgerechte Roh Fütterung (B.A.R.F.) ist auch für Katzen ab der 5. Generation von Vorteil. Hierbei werden alle wichtigen Komponenten einer gesunden Ernährung wie tierische Proteine, Enzyme, Vitamine und Mineralien, in einem ausgewogenen Maß, zur Verfügung gestellt. Beim Kauf einer Savannah, sollte man deshalb unbedingt weitere Details über den genauen Menü-Plan der Tiere in Erfahrung bringen und diese ähnlich ideal weiterführen.

Haltung

Wie bereits erwähnt, ist eine Wohnungshaltung möglich. Ein gesicherter Freiluftzugang mit Klettermöglichkeit ist jedoch wünschenswert. In ländlichen Regionen kann ihr auch ein ungesicherter Freigang gewährt werden.

Bei einer reinen Wohnungshaltung, muss ausreichend Platz zum Spielen und Toben vorhanden sein. Ein hoher, robuster Kratzbaum oder moderne Katzenregale dürfen nicht fehlen. Gerne erkundet die neugierige Katze alle Räume nach interessanten Dingen. Türen sollten deshalb geöffnet bleiben. Versteck- und Apportierspiele fördern das Wohlbefinden und das Köpfchen dieser geselligen Rassekatze.

Pflege

Das geschmeidige Fell der Savannah-Katze ist sehr pflegeleicht. Während der Fellwechselzeit ist ein leichtes Abstreichen der abgestorbenen Haare, mit einer weichen Massagebürste oder einem Rehleder, völlig ausreichend.

Farben und Fellzeichnungen

Die endgültige Farbe und Fellzeichnung der Savannahs wird erst ab eineinhalb Jahren deutlich. Bei Jungtieren ist der Kontrast zwischen den dunklen „Wildtupfen“ und der meist helleren Grundfellfarbe weniger stark ausgeprägt. Das Grundfell kann beige, golden, silbern oder grau gesetzt sein.