Heilige Birma

Heilige Birma
© Kitty - Fotolia.com

Rasseportrait der Heilige Birma

Verbreitung
Bindung zum Mensch
Größe
Gesundheit
Intelligenz
Ausdauer
Pflegeaufwand
Verträglichkeit
Wohnungseignung
Kurzinfo
Heilige Birma Entstehungsort / Zeit
Frankreich / um 1900
Stammeltern
unbekannt
unbekannt
Rassetyp
Zuchtrasse
Felllänge / Struktur
Semi-Langhaar / seidig
Größe
klein - mittelgroß
Gewicht
4,5 bis 6 kg
bis 3 kg

Die Heilige Birma - eine ausgezeichnete Familienkatze

Die Birma-Katze gehört zu den Halblanghaarrassen und wird auch als Heilige Birma bezeichnet. Sie ist eine ideale Wohnungs- und Kinderkatze, die mit ihrer sanftmütigen Seele jedes Herz erobert.

Ursprung

Ihren Ursprung hat die Heilige Birma zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich. Die genauen Entstehungsbedingungen der Rasse sind weitgehend ungeklärt. Wahrscheinlich wurde die „Stammbirma“ infolge einer Orientreise ins Land gebracht. Heute geht man davon aus, dass Siamkatzen und / oder Perserkatzen eingekreuzt wurden. Erstmals anerkannt wurde die halblanghaarige Katzenrasse 1925 in Frankreich. Jüngst sind verschiedenste Farben und Zeichnungen wie Tabby oder Tortie offiziell anerkannt worden. Die Entwicklung dieser Rasse kennt keinen Stillstand. Neue Trends lassen fortwährend einen immer größeren Fundus an Farben entstehen.

Aussehen

Birma-Katzen gehören wie die Siamkatzen zu den Teilalbinos und somit zu den Point-Katzen. Ihre weniger durchbluteten Körperregionen wie Gesicht, Ohren, Schwanz und Hoden sind dunkler abgezeichnet als die warmen Bereiche ihres Körpers. Ihr halblanges, seidiges Fell ist also in dunkle und helle Abschnitte aufgeteilt. Der lange Körper der Heiligen Birma wird von kräftigen, kurzen Beinen mit weißen Pfoten getragen. Ihr Schwanz ist mittellang und buschig. Der Kopf wird durch die vollen Wangen und die gerundete Stirn, die zu kleinen Ohren führt, geformt. Die leicht mandelförmigen Augen, mit ihrem wunderschönen Blau-Ton, sind ein weiteres Indiz für die Einkreuzung der Siam-Katze.

Wesen

Die Birma vereint nicht nur im Aussehen die Besonderheiten der Siam- und Perserkatze. Auch ihr Wesen trägt die Charakterzüge beider Katzen in sich. So verfügt sie über das lebhafte Temperament der Siam-Katze, vereint mit der Sanftmütigkeit der Perser. Sie ist eine genügsame Katze - aber sie wird Sie auf jeden Fall wissen lassen, wenn es ihr langweilig ist. Dann wird sie so lange jammern, bis sie ausgiebig von Ihnen gegrault und umsorgt wird.

Gesundheit

Wie bei allen Katzenrassen, treten auch bei der Birma-Katze genetisch bedingte Erkrankungen wie PKD oder HCM auf. Zu bakteriellen Infektionen kommt es bei artgerechter Haltung kaum. Die Rasse ist mit einem starken Immunsystem ausgestattet, welches sie vor Krankheiten anderer Katzen schützt. Eine Ansteckung ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Haltung

Einsamkeit kommt für die Heilige Birma nicht in Frage. Sie ist eine gesellige Katze, die die Anwesenheit anderer Tiere genießt. Es ist also angebracht ihr einen Gefährten zur Seite zu stellen. Ihr wird es egal sein, ob ihr Spielkamerad ein Artgenosse oder sogar ein netter Hund ist. Wegen ihres sanftmütigen Wesens und ihrer ruhigen Art, gilt sie als optimale Familien- und Wohnungskatze. Ein Freigang sollte nur in eingezäunten Gebieten und unter Beobachtung stattfinden, da sie sehr zutraulich ist und sich auch von fremden Menschen anlocken lässt.

Pflege

Das halblange Haarkleid der Birma-Katze ist vergleichsweise pflegeleicht, da es kaum Unterwolle hat. Somit ist die Bildung von unangenehmen Haarknäulen recht unwahrscheinlich. Kämmen Sie das Haar Ihrer Katze dennoch wöchentlich, so bleibt es geschmeidig und das Risiko eines Darmverschlusses durch verschluckte Haare wird reduziert. Garantieren Sie die Grundversorgung und lassen Sie Ihre Katze vorsorglich impfen.

Farben und Fellzeichnungen

Anerkannt sind alle Pointfarben wie Seal-point, Blue-point ,Chocolate-point, Cinnamon-point, Fawn-point, Lilac-point, Red-point und Creme-point. In jüngster Zeit wurden auch Tabby- (Streifen) und Tortie-Zeichnungen (Rot-Scheckung in den Points) anerkannt.