Katzenhaarallergie erkennen & behandeln

Die Katzenhaarallergie belastet sowohl die betroffenen, wie alle weiteren Familienmitglieder. Denn in jedem sechsten Haushalt leben Stubentiger. Im Bereich der Innenraumallergien führen Hausstaubmilben die Liste an, doch bereits auf Platz zwei sind Katzen zu finden.

Katzenhaarallergie erkennen & behandeln
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➲ Wie kommt es zur Katzenhaarallergie?

Betroffene sollten wissen, dass es sich bei der Allergie nicht um eine primäre allergische Reaktion auf die Behaarung der Katzen, sondern um eine Kombinationsallergie aus dem Speichel, der Tränenflüssigkeit, den Hautschuppen und den Haaren von Katzen handelt. Eine Katzenhaarallergie lässt sich anhand ihrer Symptome erkennen und kann mittels einer Desensibilisierung bekämpft werden.

➲ Die Katzenhaarallergie erkennen und Maßnahmen ergreifen

Häufiges Niesen und Husten, tränende Augen, eine Rötung der Bindehaut und stetiges Jucken oder Brennen in den Augen sind deutliche Symptome für eine allergische Reaktion. Befindet sich eine Katze im Haushalt, ist diese in 90 Prozent aller Fälle der Auslöser dieser Symptome. Auch ohne eine ärztliche Diagnostik wissen Betroffene, ob sie auf ihre Katze oder andere Umweltrückstände reagieren.

Bessern sich die Symptome in Abwesenheit des Tieres, handelt es sich ohne Zweifel um eine Katzenhaarallergie. Wer sein vierbeiniges schnurrendes Familienmitglied nicht weggeben und sich in ein Leben ohne Katzen begeben möchte, kann mit einigen hilfreichen Maßnahmen Prävention betreiben und die Auswirkung der Allergie auf den Körper mindern.

Praktisch ist hierbei z.B. ein spezieller beutelloser Staubsauger von Bosch, der zuverlässig alle Katzenhaare aufnimmt und für einen sauberen Teppich, saubere Sitzmöbel und Polster sorgt. Der Staubsauger eignet sich nicht nur für die Beseitigung von Katzenhaaren, sondern leistet auch Hundehaltern gute Dienste und überzeugt durch eine Saugleistung, die speziell auf die Entfernung hartnäckiger Tierhaare von Teppichen und Polstermöbeln abgestimmt ist.

Handelt es sich um eine sehr starke Katzenhaarallergie, ist der Besuch beim Hautarzt oder bei einem spezialisierten Allergologen eine weitere Möglichkeit, mit der die Abschaffung des Tieres vermieden werden kann. Durch eine umfangreiche Desensibilisierung ist es möglich, dass die Symptome der Allergie nachlassen oder in vielen Fällen vollständig verschwinden. 

Sollten Kinder im Haushalt unter der Katzenallergie leiden, steht das Kindeswohl im Vordergrund und Eltern müssen abwägen, ob der Besitz der Katze mit diesem vereinbar ist. Die Desensibilisierung zeigt bei Erwachsenen eine gute Wirkung, bei Kindern hingegen sollte der langwierige Prozess vermieden werden.

Wie funktioniert ein Allergietest?

➲ Katzenhaarallergie auch in katzenfreien Räumen möglich

Bei dieser Allergie handelt es sich um die am zweithäufigsten auftretende allergische Reaktion. Nicht nur Katzenhalter, sondern auch Besucher in Haushalten mit Stubentigern können einen schnellen und intensiven Allergieausbruch erleben.

Bei einer drastischen Reaktion auf den Speichel und die Haare von Katzen kann es neben den aufgeführten Symptomen auch zu Atemwegsbeschwerden und asthmatischen Anfällen kommen. In diesem Fall ist es wichtig, sich sofort aus dem Raum zu entfernen und sprichwörtlich an der frischen Luft durchzuatmen.

Unter einer Katzenhaarallergie leiden Menschen im direkten wie im indirekten Kontakt mit dem Tier. Daher hilft es nicht, wenn die beste Freundin ihre Katze in einen anderen Raum verbringt, da die Haare, der Speichel und die Hautschuppen im Zimmer verbleiben. Kommt ein Katzenhaarallergiker zu Besuch, können wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen und die Wohnung praktisch katzenfrei geputzt werden. 

Mit einem speziellen Staubsauger, Desinfektionsmitteln und Reinigern für Schränke, einem Topper für Sitzmöbel und der Entfernung von Läufern oder mit der Katze in Kontakt gekommenen Decken und Kissen wird ein Raum geschaffen, in dem sich der Ausbruch der Allergie vermeiden lässt.

Eine Alternative für Katzenhaarallergiker sind Sphynx, da diese nicht über Haare verfügen und so vor allergischen Reaktionen schützen. Ebenso Allergikerfeundlich sind Rassen wie die Devon Rex.

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